Veranstaltungen und Hinweise zum 100. Geburtstag von Heinz Knobloch
Die Wohnung des Journalisten und Schriftstellers lag direkt an diesem Platz
Hier finden Sie alles Wichtige zu den Feierlichkeiten für Heinz Knoblch in diesem Jahr – soweit der Freundeskreis Heinz Knobloch daran mitwirkt, oder uns die entsprechenden Termine verbindlich mitgeteilt werden. Das Programm wird voraussichtlich bis in den September reichen. So ist auf dem Johannisfriedhof in Dresden-Tolkewitz, wo sich Heinz Knoblochs Grabstätte befindet, am 13. 9., dem Tag des offenen Denkmals, um 12 Uhr eine Veranstaltung geplant.
Sie können uns gern über weitere Veranstaltungen informieren oder auch Fragen oder Kommentare zur Ausstellung im KULTURWERK der Staatsbibliothek Unter den Linden loswerden. ““Knobloch100@web.de”
Erinnerung an die Urnenbeisetzung Heinz Knoblochs am 6.9.2003
13. September 2026 -12 Uhr - Dresden-Tolkewitz Johannisfriedhof
Hinweis: Auf seinen vorher erklärten Wunsch hin wurde Heinz Knobloch nicht in Berlin, sondern in Dresden am 6. September 2003 in der Familiengrabstätte auf dem Johannisfriedhof beigesetzt. (s. Heinz Knobloch: Alte und neue Berliner Grabsteine (2000), S. 303ff.)
Jetzt auch unter den 16 Geheimtipps Tag des offenen Denkmals für Sachsen ;-)
29. August 2026 - Lange Nacht der Museen in Berlin
Lernt den Schriftsteller und Feuilletonisten Heinz Knobloch (1926–2003) kennen, der wie kaum ein anderer die Geschichte Berlins erzählerisch erkundete. In mehr als 1.600 Feuilletons machte er auf vergessene Orte, verdrängte Schicksale und blinde Flecken der Erinnerung aufmerksam. Die Ausstellung gibt anhand von Manuskripten, Notizbüchern und persönlichen Dokumenten Einblicke in das Leben und Werk eines Autors, der mit seinen Texten gegen das Vergessen anschrieb.
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Durch die Ausstellung führt der ehrenamtliche Kurator Helmut Mehnert
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Parallel ist im SPK Magazin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz online eine Besprechung der Ausstellung unter dem Titel Das Kitzeln der Geschichte erschienen (21.9.2026).
Abschied vor 23 Jahren
Erinnerung an die Trauerfeier für Heinz Knobloch im Roten Rathaus in Berlin
Plakat der Ingeborg Drewitz-Bibliothek in Steglitz
14. - 24. März im Ohrfunk live im Internet
Radiosendung in 2 Teilen im März 2026 als Wiederholung von 2021
» Aktuelles » Programmhinweise für den 12. bis 24.03.2026
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Bernd Friedrich aus Leipzig zeichnet in dieser und auch in der nächsten Woche für das Ohrlabor Wort am Samstag verantwortlich. Hier seine interessante Ankündigung:
„In diesen Tagen wäre Heinz Knobloch 100 Jahre alt geworden. Wie kaum jemand anderer steht er als Autor für eine ganze literarische Gattung, nämlich das Feuilleton.
Heute hören wir dieses Wort fast nur noch, wenn es den Kulturteil einer Zeitung bezeichnet. Es steht aber auch für eine Form kurzer Prosa, die sich im 19. Jahrhundert in eben diesem Kulturteil entwickelte.
Über 1600 Feuilletons hat er geschrieben, genau 1000 von 1968 bis 1988 in der ‚Wochenpost‘ – und das wirklich Woche für Woche.
Das und noch viel, viel mehr ist bei diesem außergewöhnlichen Schriftsteller zu entdecken. Vielleicht pflichten Sie dann einer unbekannten Leserin bei, die ihm schrieb: ‚Ihr Feuilleton ist das Lächeln der Zeitung.‘
18. März 2026
Heinz Knobloch schrieb in seinem Buch „Berliner Grabsteine“:
„Trotz alledem werden wir uns noch darum kümmern, dass der 18. März zum deutschen Nationalfeiertag wird.“
Erstmals wird in diesem Jahr der 18. März auch als “Tag der Demokratiegeschichte” gefeiert, unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Am heutigen 31. Jahrestag der Einweihung des Denkmals zur Erinnerung an die Bücherverbrennung von Micha Ullmann mitten auf dem Bebelplatz hat die Historischen Kommission des StudentInnenparlaments der HU Berlin (HisKom) unter dem Titel Heute ist der 20. März den kaum noch bekannten Anteil Heinz Knoblochs an diesem Ereignis ausführlich gewürdigt.
14. April 2026 um 15 Uhr
Der Freundeskreis der Chronik Pankow e.V. lädt ein zum Vortrag von Helmut Mehnert zum Thema “Alles kommt zu dem, der warten kann – Heinz Knobloch in Pankow” im Brose-Haus, Dietzgenstr. 42 in Berlin-Niederschönhausen.
14. April 2026 um 15 Uhr
Vortrag von Helmut Mehnert zum Thema “Alles kommt zu dem, der warten kann – Heinz Knobloch in Pankow” im Brose-Haus, Dietzgenstr. 42, (Tram M1 Kuckhoffstr.)
11. Mai 20026 18 Uhr
Vergabe des Max-Herrmann-Preises (zur Erinnerung an seine Verfolgung als jüdischer Theaterwissenschaftler) zum Tag der Bücherverbrennung – Initiator war Heinz Knobloch! – Gesellschaft der Freunde der Staatsbibliothek, Humboldtsaal
13. Mai 2026 11 Uhr Öffnung der Ausstellung “Im Fokus Heinz Knobloch: MIt Feuilletons gegen Geschichtsvergessenheit!” im KULTURWERK der Staatsbibliothek Unter den Linden – (Ehrenamtlicher Kurator: Helmut Mehnert) – Eintritt frei!
=> Die Vitrine zu Heinz Knobloch befindet sich im hinteren Teil der dunklen Aussstellungshalle!
Öffnungszeiten: Mi–So 10–18 Uhr; Do 10–20 Uhr (am 14. Mai geschlossen!) Mo und Di immer geschlossen!
Laufzeit: 13. Mai – 27. September 2026
Führung und Erläuterung der Ausstellung bitte per Mail anmelden bei: knobloch100@web.de
Vier Tage intensiven Gedenkens im Mai!
Heinz Knoblochs Leistungen zur Erinnerung und Mahnung an den Tag der NS-Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933
Die Theodor Fontane Gesellschaft e.V. Sektion Berlin und Brandenburg teilt folgende Veranstaltung mit:
Lesung am Grab Theodor Fontanes
Es liest Helmut Zimmermann: Grabbesuch in schwierigen Zeiten.
Lesung der Reportage von Heinz Knobloch über einen Besuch der Fontanegräber im Grenzstreifen der Mauer (1978)
In Absprache mit dem Straßen-und Grünflächenamt des Bezirks Pankow und unterstützt durch private Spenden ist die Ergänzung der Platzschilder der Grünanlage um den Namen des Feuilletonisten und Schriftstellers erreicht werden.
Als Heinz-Knobloch-Platz wurde er bereits am 3. März 2005 eröffnet und ein Gedenkstein in Anwesenheit vieler Freunde und Verehrer Knoblochs enthüllt.