Nachrichten

Neuigkeiten in Zusammenhang mit Leben und Werk Heinz Knoblochs

August 2020

Zum Tod von Helga Knobloch

Am 24. August ist Helga Knobloch, die Witwe von Heinz Knobloch im Alter von 92 Jahren in Berlin gestorben.
Sie hat das Schaffen ihres Mannes stets mitgetragen und nach seinem Tod 2003 in mehrjähriger Arbeit dafür gesorgt, dass sein schriftstellerischer Nachlass der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zugeführt wurde.
In Dankbarkeit für ihr Wirken veröffentlichen wir hier noch einmal vorübergehend ein Feuilleton, das Heinz Knobloch seiner Lebensbegleiterin gewidmet hat.
Die Gedanken der Freunde Heinz Knoblochs sind in dieser Zeit bei ihrer Familie, die natürlich größer ist als in dem Feuilleton von 1959.

Mai 2020

Ich lass mir den Mund nicht verbieten!

Unter dem Titel »Ich lass mir den Mund nicht verbieten!« ist im Reclam Verlag ein Sammelband über Journalisten als Wegbereiter der Pressefreiheit und Demokratie erschienen, in dem auch Heinz Knobloch gewürdigt wird.
Der Beitrag von Gunter Reus unter dem Titel „Mit beiden Augen“ findet sich auf den Seiten 464-468. Herausgeber dieses gebundenen Buches sind Michael Haller und Walter Hömberg.

Mai 2019

Heinz Knobloch jetzt in der "Hall of Fame"

Heinz Knobloch wurde in die Hall of Fame des Hauses der Pressefreiheit aufgenommen und steht nun in einer Reihe mit vielen großen deutschsprachigen Journalisten.
Das passt sehr gut zum “Tag der Pressefreiheit”, der jährlich am 3. Mai gefeiert werden kann!

3. März 2016

90 Jahre Heinz Knobloch!

Heute wäre der 2003 verstorbene große deutsche Feuilletonist 90 Jahre alt geworden. Doch leider ist heute morgen festzustellen, dass dieser Ehrentag nur noch von Wenigen zur Kenntnis genommen wird.
Als erste meldeten die Dresdner Neuesten Nachrichten bereits am 29. Februar die Wiederkehr seines Geburtstages, denn er wurde am 3. März 1926 in Dresden geboren und liegt dort auf eigenen Wunsch auf dem Johannis-Friedhof in Dresden-Tolkewitz begraben. Heute morgen finde ich per Internetrecherche bisher nur eine nette Referenz zu diesem Geburtstag auf der Schach-Webseite rankzero.de, die ein für dieses Spiel passendes Zitat in bester Knoblochscher Manier gefunden hat:
Heinz Knobloch 90
Tuesday, March 1st, 2016
Die Seitenstraßen der Brunnenstraße heißen harmlos geographisch-logisch nach nördlichen Orten: Rheinsberg, Schönholz, Bernau, Stralsund, Usedom und Insel Rügen. Im Volkspark Weinbergsweg planschen Kinder, reden Mütter oder lesen, alte Männer spielen Schach; und dort, wo sich die Rücken zusammendrängen, sind Karten im Spiel.
(Aus: Die schönen Umwege: Beobachtungen.)
Gibt man auf der News-Seite von Google das Ereignis des Geburtstages ein, erhält man zwei Links zu einer Demonstration, die auf der nach ihm benannten Grünfläche in Berlin-Pankow, dem Heinz-Knobloch-Platz, stattfand, wo sich verunsicherte Anwohner nach einem anonymen Flugblattaufruf gegen den Ausbau einer Flüchtlingseinrichtung im September 2013 versammelt haben, was aber nicht gerade zur Ehrung unseres Jubilars beiträgt…
Wahrscheinlich werden heute in einigen Zeitungen noch kleine Hinweise auf diesen Tag erscheinen. Eine Veranstaltung zu seinem Gedenken ist mir weder aus Berlin noch anderswo bisher bekannt. Das Interesse für diesen Feuilletonisten, der in der ehemaligen DDR eine wichtige Funktion in der öffentlichen Wahrnehmung vor allem durch seine 999 aufeinander folgenden Feuilletons in der WOCHENPOST von 1968 – 1988 gehabt hat und der schon vor der Vereinigung der beiden deutschen Staaten insbesondere in Westberlin intensiv wahrgenommen und zu Lesungen eingeladen wurde, scheint in unserer von großer Schnelllebigkeit gekennzeichneten Welt fast völlig erlahmt zu sein. Obwohl er gerade mit seinen kurzen Texten immer wieder in der Lage war, Themen und Erinnerungen wie in einem Brennglas auf den Punkt zu bringen, ist seine Kunst, inne zu halten, einen Schritt zurückzutreten und die scheinbar kleinen und alltäglichen Besonderheiten zur Geltung zu bringen, heute scheinbar kaum noch gefragt.
Da in den letzten Jahren nur sehr wenig aus Knoblochs Werk (Wieder)veröffentlicht wurde, habe ich aus Anlass dieses Ehrentages auf dieser Webseite zum ersten Mal die vollständige Liste der 1000 Feuilletons “Mit beiden Augen” aus der WOCHENPOST für interessierte Leser zur Verfügung gestellt. [Diese Tabelle befindet sich derzeit in Überarbeitung.]
Ich wünsche allen Knobloch-Liebhabern, solchen, die es vielleicht noch werden möchten und anderen Interessierten, dass Ihnen diese Webseite Anregungen gibt, sich neu oder erneut mit seinem Werk zu befassen. Als Leser werden sie feststellen, dass uns seine Texte und Sichtweisen auch heute noch eine Menge zu sagen haben und überraschende Erkenntnisse liefern können.
Helmut Mehnert
Ein enger Freund von Heinz Knobloch machte heute morgen auf dem Heinz-Knobloch-Platz das obige Foto.

Januar 2015

Neuerscheinung!

Mit großer Freude können wir hier bekanntgeben, dass ein neues Buch mit Feuilletons von Heinz Knobloch erschienen ist!
Der Band enthält eine ganze Reihe bisher unveröffentlichter Feuilletons, die bestätigen, wie Heinz Knobloch die Feuilletonkunst beherrschte.
Es ist im Verlag “edition hüne” erschienen und kann im Buchhandel bezogen werden. Es ist auch elektronisch als epub zu erwerben.

Juli 2013

Gedenktafel für Heinz Knobloch

Zum 10. Todestag von Heinz Knobloch am 24.7.2013
wurde am Haus seiner letzten Wohnadresse in Berlin-Pankow, Masurenstraße, eine Gedenktafel enthüllt, die ihn als Schriftsteller und Feuilletonisten in der Tradition der “Berliner Aufklärung” würdigt. Näheres dazu findet sich in der Pressemitteilung der Senatskanzlei des Landes Berlin sowie in Meldungen z.B. in Berliner Morgenpost (24.07.2013), Berliner Woche, sowie in Die Junge Welt (29.7.2013).

Zur Enthüllung sprachen Kultur-Staatssekretär André Schmitz (links), Rainer Knauber von der GASAG (rechts). Die Laudatio für den Freundeskreis Heinz Knobloch hielt Andreas Nachama (Mitte).

Juli 2013

10. Todestag von Heinz Knobloch

Am 10. Juli 2013 wurde aus Anlass des 10. Todestages von Heinz Knobloch im Kulturradio des RBB das Feature “Mit beiden Augen” von Renate Beckmann aus dem Jahr 2009 wiederholt.

April 2009

Wiederveröffentlichung von "Gartenlust und Gartenliebe"

Die Freunde von HEINZ KNOBLOCH laden ein:

Montag, den 27. April 2009, 20 Uhr

Dorotheenstädtische Buchhandlung, Moabit, Turmstr. 4

Gartenlust und Gartenliebe

Verbesserte Neuauflage mit Fotos von Franziska Knobloch

Lesung mit Frank Ciazynski

März 2006

Schriftwechsel mit Rolf Pfeiffer: Zum 80sten

In Zusammenarbeit zwischen der Dorotheenstädtischen Buchhandlung und der Edition Hüne fand eine Buchpremiere mit Lesung statt. In der voll besetzten “Kunststätte Dorothea” wurde am 3. März um 20 Uhr das Buch

Heinz Knobloch / Rolf Pfeiffer: Schriftwechsel 1997-2003

vorgestellt. Es lasen Mitautor Rolf Pfeiffer und der Schauspieler Frank Ciazynski. Rechts der Buchhändler Hans-Peter Rimpel

Anschließend war in Anwesenheit der Familie von Heinz Knobloch,des Freundeskreises und der Gäste bei einem Büffet Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

Zum Buch:

Zwischen Dezember 1997 und Mai 2003 tauschten Heinz Knobloch und Rolf Pfeiffer fast 1000 Faxe aus, von denen etwa 250 in dem Buch veröffentlicht werden. Kleine und große Geschichten des Lebens, Betrachtungen über Politik, Krankheit und Probleme des Älterwerdens…

März 2005

Heinz-Knobloch-Platz in Berlin-Pankow

Einen großen Erfolg zur öffentlichen Würdigung seiner Person haben Mitglieder des Freundeskreises Heinz Knobloch mit ihrer Initiative zur Benennung eines Heinz-Knobloch-Platz im Bezirk Pankow schon knapp 2 Jahre nach seinem Tod erreicht.
Der Platz liegt an der Masurenstraße in Pankow direkt gegenüber seiner letzten Wohnung, bisher eine unbenannte Grünanlage. Außerdem wurde dort ein Gedenkstein enthüllt. Das Relief mit Heinz Knoblochs Gesicht auf der in Worpswede gefertigten Bronzeplatte stammt von Prof. Georg Thieme, der Text von Knoblochs langjährigem Illustrator Wolfgang Würfel. Anschließend fand eine feierliche Gedenkstunde in Betsaal des ehemaligen jüdischen Waisenhauses in der Berliner Str. statt. (s. beigefügtes Programm.)

P.S. Bezüglich dieser bleibenden Erinnerung an Heinz Knobloch lässt sich schmunzelnd darüber nachdenken, ob es ihm wohl gefallen hätte, dass ausgerechnet eine Grünanlage nach ihm benannt worden ist. Ist doch sein weithin bekanntes Motto: “Mißtraut den Grünanlagen!” Auch eines seiner Bücher trägt diesen Titel…

Am 9. März 2005 erschien im Berliner Abendblat dieser Bericht.

Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen oder Neuigkeiten senden Sie gern an mich.